Europe

Staatenlose – in Europa leben 600.000 „Rechtsgespenster“

28.05.2014
Übersetzung aus dem Italienischen: Translators for Justice
Quelle: http://www.redattoresociale.it/Notiziario/Articolo/461493/Apolidi-in-Europa-600-mila-fantasmi-legali-senza-diritti

Im Zentrum des Aufrufs an Europas politische Führungskräfte, der von über 50 Organisationen des Europäischen Netzwerks zur Staatenlosigkeit (ENS) ausgeht, stehen die Forderungen nach einer Ratifizierung der UNO-Konvention über Staatenlosigkeit sowie nach angemessenen Schutzmaßnahmen. In Italien sind 15.000 junge Menschen, vor allem Roma, von Staatenlosigkeit bedroht. Christopher Hein, Direktor des italienischen Rats für Flüchtlinge: „Wir brauchen hier dringend eine Lösung“.

28. Mai 2014
ROM – Staatenlose befinden sich in einer rechtlichen Grauzone und werden besonders leicht Opfer von Menschrechtsverletzungen, Ausbeutung und Abschiebehaft. Für die ca. 600.000 Staatenlosen, die derzeit in Europa leben, haben über 50 zivilgesellschaftliche Organisationen, vertreten durch das Europäische Netzwerk zur Staatenlosigkeit (ENS), eine Kampagne initiiert, in der sie Europas politische Führungskräfte dazu auffordern, das UN-Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen aus dem Jahr 1954 bis Ende 2014 zu ratifizieren und sich für ein Inkrafttreten adäquater Maßnahmen zum Schutz und zur Anerkennung Staatenloser einzusetzen. (more…)

Inhaftierung von Einwanderern: Ein weiterer würdeloser Todesfall

17.01.2014
Übersetzung aus dem Englischen: Translators for Justice
Quelle: http://newint.org/blog/2014/01/17/undignified-death-detention/

Hazel Healy

Die Akademikerin Stephanie Silverman sagt, dass sie als Forscherin, die die Inhaftierung für Immigranten erforscht, fast jeden Tag etwas erfährt, was sie nicht für möglich gehalten hätte, weil „es entweder zu seltsam oder zu beschämend erscheint, um wahr zu sein.“ (more…)

More Than One Reality: German Newspapers Report Very Differently on German Refugee Policy

6.2.2013
Translated by Translators for Justice
Source: http://www.migazin.de/2014/02/06/deutsche-zeitungen-bilden-die-fluechtlingspolitik-sehr-unterschiedlich-ab/

By Valeska Cordier

Newspapers present the discussion on German refugees in a variety of differing ways. A number of topics and arguments are presented differently and the words of public figures in one media source are almost completely ignored in another.

In months past, the media has reported quite a lot on the rising number of refugees in Europe. In part, the reporting has been about the catastrophic conditions of the refugees’ initial accommodation and unsatisfactory legislation on asylum. The fact that the law on immigration and residency in Germany is about much more than granting immigrants asylum often fades into the background in these reports. In 2012, more than 85,000 refugees living in Germany did not receive asylum and who, for differing reasons, could not be deported. This was due to refugees being were able to stay in Germany legally with a Duldung permit. A Duldung [toleration] is a permit which grants no legal residency status to the individual. However, his or her deportation is suspended. (more…)

„L’ultima frontiera“ – Die letzte Grenze – Ein Film über die „Blankohaft“ der Migranten. Text zur Voraufführung des Films

02.12.2014
Übersetzt aus dem Italienischen von: Translators for Justice
Quelle: http://www.redattoresociale.it/Notiziario/Articolo/450330/L-ultima-frontiera-il-film-che-mostra-l-ergastolo-bianco-dei-migranti

Der Film von Raffaella Cosentino und Alessio Genovese über den Alltag in den CIE [‚Centro di Identificazione ed Espulsione‘ (Zentrum zur Identifikation und Ausweisung)] zeugt von einem Klima, das von Langeweile, Wut und Gewalt geprägt ist und neben den ohne jedwedes Verfahren inhaftierten „Gästen“ auch die Polizeikräfte in Mitleidenschaft zieht: „Wie zu Hitlers Zeiten“. „Hier stirbt die Hoffnung zuerst“ (more…)

Negata richiesta d’asilo a un’adolescente a rischio MGF

Tradotto dall’inglese da Translators for Justice
Fonte: http://newint.org/features/web-exclusive/2013/09/30/fgm-asylum-denied/

Perché la Gran Bretagna minaccia di rimandare nel suo paese una ragazza nigeriana, ponendola di fronte a una probabile mutilazione dei propri genitali? si chiede Mischa Wilmers.
Olayinka aveva 14 anni quando venne a vivere in Gran Bretagna con la madre e due fratelli. Fuggì dalla Nigeria nel 2009, dopo aver subito alcuni tentativi di rapimento e di mutilazione dei genitali femminili (MGF).

Secondo l’UNICEF, più di 30 milioni di bambine sono a rischio MGF nel prossimo decennio e circa 125 milioni di donne hanno già subito questa pratica. Olayinka è stata una delle fortunate a evitarla, o almeno così pensava. Tre anni dopo, la famiglia si ritrova coinvolta in una battaglia legale contro il rimpatrio, dopo che l’Agenzia britannica di frontiera (UK Border Agency) ha respinto la loro richiesta d’asilo. (more…)