Diyarbakır

“Reichen wir uns Arme und Beine!” Spendenaufruf der Filmemacherinnen aus der Türkei: Beinprothesen für Lisa Çalan

5. November 2015

Bei dem Bombenanschlag am 5. Juni in Diyarbakır in der Türkei wurden während einer Wahlkundgebung der kurdisch-liberalen Partei HDP 5 Menschen getötet. Viele andere verloren Hände oder Füße. Eine von ihnen ist die Filmemacherin Lisa Çalan, der bei dem Anschlag beide Beine abgerissen wurden. (more…)

Il fotoracconto dal quartiere di Sur dopo il coprifuoco

Traduzione dal turco: Translators for Justice
Fonte: http://bianet.org/bianet/insan-haklari/168336-sokaga-cikma-yasaginin-ardindan-fotograflarla-sur-ilcesi
15.10.2015

Bild Afang

Elif Akgül da Diyarbakır

Le immagini raccolte a Sur subito dopo la fine del coprifuoco durato quattro giorni raccontano di un quartiere ferito: le strade portano i segni dei fori d’ingresso di missili e proiettili, le mura sono imbrattate di scritte nazionaliste e tanti altri elementi testimoniano la violenza dello Stato. Ci siamo recati a Sur nel nostro ultimo giorno a Diyarbakir, dove insieme a gruppo di giornalisti volevamo sondare gli umori prima delle elezioni. (more…)

Diyarbakır: Der Stadtbezirk Sur nach Aufhebung der Ausgangssperre Ein Fotobericht

15.10.2015
Übersetzung aus dem Türkischen: Translators for Justice
Quelle: http://bianet.org/bianet/insan-haklari/168336-sokaga-cikma-yasaginin-ardindan-fotograflarla-sur-ilcesi
Bild Afang

von Elif Akgül

An unserem letzten Tag in Diyarbakır, wo wir als eine Gruppe von Journalisten die Stimmung im Vorfeld der Wahlen einfangen wollten, sind wir in den Stadtbezirk Sur gegangen, unmittelbar nachdem die dort verhängte viertägige Ausgangssperre aufgehoben wurde. Das Straßenbild ist nach diesen vier Tagen geprägt von Einschusslöchern von Raketen und Kugeln, nationalistischen Sprüchen an den Hauswänden und anderen Zeugen staatlicher Gewalt.

Bild1 SurAm Morgen nach der Ausgangssperre beginnen die Einwohner von Sur mit der Schadenserfassung. Immer noch haben sie keinen Strom. Das Glas an den Fenstern ist kaputt, an den Wänden sind Spuren von den Kugeln und Raketen, die auf die Wohnhäuser gefeuert wurden. Die Schaufenster der Ladengeschäfte sind komplett zerstört. Die Inhaber der Geschäfte erzählen, dass die Sicherheitskräfte in den vier Tagen in den Läden aßen, tranken und ihre Zigarettenkippen auf den Boden warfen, während sie selbst nicht in ihre Läden durften.

Die meisten Einwohner haben ihre Häuser verlassen, sobald sie konnten. Daher wissen sie nicht, was sie erwartet, wenn sie zurückkehren. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig wegzugehen, verbrachten die vier Tage im Badezimmer, dem für sie sichersten Ort in der Wohnung. (more…)

Der Menschenrechtsverein IHD: “Für die Menschen aus Rojava sind die Grenzübergänge geschlossen, Al Nusra-Mitgliedern stehen sie offen”

6.8.2013
Übersetzung aus dem Türkischen: Translators for Justice
Quelle: http://www.bianet.org/bianet/insan-haklari/149003-sinir-kapilari-rojava-ya-kapali-el-nusra-ya-acik

Nach ihren Untersuchungen in Ceylanpınar teilten Mitglieder des Menschenrechtsvereins (IHD) mit, dass die Türkei ihre Grenzübergänge für Flüchtlinge aus Rojava geschlossen habe; Mitglieder der Al-Nusra hingegen reisen über den Grenzübergang Akçakale ein und erhalten in der Türkei medizinische Behandlung. (more…)