Children’s Rights

Diyarbakır: Der Stadtbezirk Sur nach Aufhebung der Ausgangssperre Ein Fotobericht

15.10.2015
Übersetzung aus dem Türkischen: Translators for Justice
Quelle: http://bianet.org/bianet/insan-haklari/168336-sokaga-cikma-yasaginin-ardindan-fotograflarla-sur-ilcesi
Bild Afang

von Elif Akgül

An unserem letzten Tag in Diyarbakır, wo wir als eine Gruppe von Journalisten die Stimmung im Vorfeld der Wahlen einfangen wollten, sind wir in den Stadtbezirk Sur gegangen, unmittelbar nachdem die dort verhängte viertägige Ausgangssperre aufgehoben wurde. Das Straßenbild ist nach diesen vier Tagen geprägt von Einschusslöchern von Raketen und Kugeln, nationalistischen Sprüchen an den Hauswänden und anderen Zeugen staatlicher Gewalt.

Bild1 SurAm Morgen nach der Ausgangssperre beginnen die Einwohner von Sur mit der Schadenserfassung. Immer noch haben sie keinen Strom. Das Glas an den Fenstern ist kaputt, an den Wänden sind Spuren von den Kugeln und Raketen, die auf die Wohnhäuser gefeuert wurden. Die Schaufenster der Ladengeschäfte sind komplett zerstört. Die Inhaber der Geschäfte erzählen, dass die Sicherheitskräfte in den vier Tagen in den Läden aßen, tranken und ihre Zigarettenkippen auf den Boden warfen, während sie selbst nicht in ihre Läden durften.

Die meisten Einwohner haben ihre Häuser verlassen, sobald sie konnten. Daher wissen sie nicht, was sie erwartet, wenn sie zurückkehren. Diejenigen, die es nicht geschafft haben, rechtzeitig wegzugehen, verbrachten die vier Tage im Badezimmer, dem für sie sichersten Ort in der Wohnung. (more…)

Möchtegern-Mutter. Warum Julia Kusmina nicht als Opfer amerikanischer Adoptiveltern gesehen werden kann

26.02.2014
Übersetzung aus dem Russischen: Translators for Justice
Quelle: http://rusrep.ru/article/2013/02/26/mat/

von Dmitri Markow

In den USA ist Maxim Kusmin gestorben, ein weiteres aus Russland adoptiertes Kind. Er wurde, wie Dima Jakowlew, aus einem Kinderheim in Pskow adoptiert. Die Mutter, Julia Kusmina, meldete sich umgehend aus der Stadt Gdow und schrieb – angeblich aus eigener Initiative – einen Brief an den Kinderrechtsbeauftragten Pawel Astachow, in dem sie erklärte, sie trinke jetzt nicht mehr, habe eine Arbeitsstelle gefunden und werde bald heiraten. Sie bat die Behörden, ihren zweiten Sohn aus Amerika zurückzuholen. Wenige Tage später hatte sie in einer Talkshow das Mitgefühl des ganzen Landes erregt, das nun „die korrupte Vormundschaftsbehörde“ verfluchte. Tags darauf wurde klar, dass es sich hierbei um die schamloseste Show in der Geschichte des „Waisenkrieges“ handelte. Ein Korrespondent der russischen Onlinezeitschrift „Russkij Reporter“ ging in dem Gebiet Pskow auf die Suche nach dem Mutterinstinkt der Julia Kusmina. (more…)

IŞİD tarafından kaçırılan kadın ve çocukların sayısı 3000’i buldu

18.8.2014
Almancadan çeviren: Translators for Justice
Kaynak: http://ezidipress.com/blog/bis-zu-3-000-ezidische-frauen-und-kinder-vom-is-entfuehrt/

Özet çeviri*

İngiliz günlük gazetesi Daily Mail, soykırımın başlangıcından bu yana iki hafta önce IŞİD’in kurbanı olan ve Şengal bölgesinde şimdiye kadar kaçırılan Ezidi kadın ve çocukların sayısının 3000’i bulduğunu belirtti. Bütün olaylar dikkate alındığında ise bu sayının çok daha fazla olabileceği söyleniyor.

EzidiPress’in ulaştığı tanıklara göre, yüzlerce kadın ve çocuk Şengal bölgesinde ve kısmen dışında olmak üzere birçok yerde alıkoyuluyor, bunların aralarında çok sayıda kız çocuğu da var. Kurbanların akrabaları kadın yakınlarıyla yapmayı başardıkları telefon görüşmeleri sonucunda vahşi tecavüzlerin ve kötü muamelenin olduğu haberlerini aldılar. Kurbanların bu acıdan kurtulmak için çaresizlik içinde Irak veya ABD’den hava harekâtı beklediği söyleniyor. (more…)

“Meine Kinder sollen nicht im Gefängnis laufen lernen”

11. Mai 2014
Übersetzung aus dem Türkischen: Translators for Justice
Quelle: http://www.sendika.org/2014/05/cocuklarim-ilk-adimlarini-cezaevinde-atmasin/

In einer Woche muss Mülkiye Demir Kılınç zusammen mit ihren fünfeinhalb Monate alten Zwillingen ins Gefängnis. Ihre Haftstrafe von zwei Jahren und einem Monat wurde vom Obersten Gerichtshof bestätigt.

„Wenn meine Haftstrafe wenigstens um ein Jahr verschoben werden könnte, dann müssten meine Kinder das Laufen nicht im Gefängnis lernen. Aber es sind nur noch 8 Tage und es gibt immer noch keine gute Nachricht. Deswegen kann ich mich kaum über den heutigen Muttertag freuen,“ sagt Mülkiye Demir. (more…)

I segni indelebili della guerra sui bambini di Gaza

10.12.2012
Tradotto dall’inglese da Translators for Justice
Fonte: http://newint.org/blog/2012/12/10/gaza-children-impacts-war/

Di Noreen Sadik

Le urla hanno invaso la sala post operatoria mentre la bambina scalciava. La mamma si è chinata su di lei per consolarla, voltando la testa dall’altra parte per nascondere lei stessa le lacrime. “Voglio papà”, gridava la bambina. Ma neppure chiamarlo è servito ad alleviare il suo dolore.
Besan Ajrami è di Gaza. Vittima della guerra israeliana del novembre 2012, durata otto giorni, contro il suo Paese, la bambina di nove anni è stata l’unica tra gli oltre 1.000 feriti ad esser stata portata in Israele per ricevere cure mediche. (more…)